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FAQ

Hier beantwortet das Joya Team und Bewegungsspezialisten häufig gestellte Fragen ( FAQ ) rund um die Anwendung von Joya.

"Sind Joya Schuhe nach einer Hallux Valgus Operation zu empfehlen?"
Durch die weiche elastische Joya Sohle verteilt sich der Druck gleichmässig und besser auf die Füsse als bei einer harten Sohle. In herkömmlichen Absatzschuhen konzentriert sich der Druck sehr stark auf den Vorfuss und das Metatarsalgelenk. Hier wird auch der Hallux Valgus oder Hallux Rigidus belastet. Joya Schuhe helfen bei Fussschmerzen die Schmerzzone zu entlasten und den Druck zu verteilen. Damit kein Druck auf den Hallux ausgeübt wird, sollte neben einer weichen Sohle auch besonderes Augenmerk auf das Obermaterial sowie die Innennähte gelegt werden. Es gibt keinen Schuh, der jedem passt, da jeder Fuss anders ist - Modelle Miami Blueberry oder Aloe Nera bieten beispielsweise genügend Platz und keine Innennähte über dem Hallux. Die Senso Sohle wurde speziell für Menschen konzipiert, welche im Vorfussbereich noch weicher stehen und gehen möchten. Nach ca. 4 bis 8 Wochen, sobald die Operation gut verheilt und die Schwellung zurückgegangen ist sind Joya Schuhe zu empfehlen. Zu beachten ist, dass man wieder langsam anfängt zu laufen, da der Joya Schuh die Fussmuskulatur viel mehr fordert als herkömmliches Schuhwerk. Erfahrungen und Geschichten von Kundinnen betreffend Post Hallux Operationen bestätigen, dass der Joya Schuh die Füsse entlastet und das Wohlbefinden steigert.

"Eignen sich Joya Schuhe für orthopädische Einlagen?"
Joya Schuhe haben eine sehr weiche und elastische Sohle. Um den hohen Trage- und Gehkomfort von Joya beizubehalten, empfehlen wir dünne und sehr weiche Einlagen zu nutzen. Eine dicke und unbewegliche Einlage hingegen ist ungeeignet.

Bei der Joya Air sowie Joya Smart Sohle können dünne und weiche Einlagen verwendet werden. Die Joya Senso Sohle hat speziell für Frauenfüsse eine sensomotorische Sohle mit integrierter Mittelfuss-Stütze und sorgt so für mehr Stabilität beim Gehen. Wir empfehlen, die verschiedenen Joya Sohlentechnologien und Modelle selbst auszuprobieren, um zu testen, in welchem Schuh Sie sich am wohlsten fühlen.

"Empfehlen Sie Joya Schuhe bei Achillessehnenbeschwerden? Was gibt es zu beachten?"
Bei Achillodynie, einer typischen Überbelastung der Achillessehne, hilft grundsätzlich Dehnung, physiologische Belastung (im Fersenbereich aussen kraftvoll drücken, ohne nach innen zu knicken) und gute Durchblutung. Der Joya Schuh bietet mit seiner weichen Sohle eine ideale Dämpfung für Gelenke und Füsse, er wird von Ärzten und Physiotherapeuten bei der Rehabilitation bei Achillessehnenschmerzen empfohlen. Die Joya Schuhe aktivieren die Durchblutung und trainieren die Füsse. Es ist gut möglich, dass Ihre Füsse eine gewisse Zeit brauchen, um sich an den Schuh zu gewöhnen. Probieren Sie den Joya einfach mal aus! Die Feedbacks von vielen zufriedenen Kunden, die unter Achillessehnenbeschwerden gelitten haben, bestätigen, dass ihnen der Schuh sehr geholfen hat. Im Zweifel das Vorgehen mit Ihrem  Arzt oder Orthopäden besprechen.

"Die Joyas sind bequem und schön zum Anschauen, aber sie haben nicht den Effekt, den der MBT hat. Wie erklären Sie sich das?"
Es kann sein, dass man bei der Umstellung vom einen Schuh auf den andern eine "Erstverschlechterung" merken. Das ist aber auch beim Umsteigen vom normalen Schuh auf den MBT genau gleich. Schon nach wenigen Tagen wird der Joya Anwender merken, dass ihn Joya richtig beflügelt und das Gehen immer mehr Spass macht.

"Warum knicken einige Menschen beim Tragen des Joya,meistens mit einem Fuss, nach innen?"
Joya ist mit Abstand der weichste Schuh der Welt. Er ist so weich, dass sein Fundament wie bei einem weichen Naturboden nachgibt. Durch das Tragen von harten und stützenden Schuhen sind viele Füsse an dieses weiche Nachgeben nicht gewohnt. Sie sind durch harte Unterlagen und stützende Schuhe „verwöhnt“ statt trainiert. In vielen Fällen ist der eine Fuss wesentlich mehr verwöhnt als der andere, d.h. schlechter trainiert, weil der Mensch auf harten Unterlagen und stützenden Schuhen sich eine einseitige Haltung angeeignet hat. Darum knickt normalerweise nur der eine Fuss nach innen oder einer wesentlich mehr als der Andere.

Falls Sie bei ihnen dieses Phänomen feststellen sollten, dann beachten sie, dass Sie den Joya am Anfang evtl. nicht von Anfang an immer tragen, sondern das Joya-Training unterbrechen; d.h. zu Beginn zwischendurch andere Schuhe tragen. Diese Empfehlung geben wir Ihnen aber nur, falls das Tragen des Joya Ihre schwache Seite stark ermüdet oder vielleicht sogar Schmerzen auslösen sollte. Ansonsten können Sie Joya bedenkenlos immer tragen. Sie werden sehen, dass beide Füsse Schritt für Schritt kräftiger werden. Das ist ein schöner Nebeneffekt zum beflügelnden Gehgefühl im weichsten Schuh der Welt. Denn es hat viele Vorteile, wenn sie sich nicht auf stabile, harte und stützende Unterlagen oder Schuhe verlassen müssen, sondern selber durch starke, stabile Füsse getragen werden.


"Ich habe viele Jahre MBT getragen, vor kurzem habe ich ein paar Joya gekauft. Nach dem Tragen dieser Schuhe hatte ich Schmerzen in der Wirbelsäule, ich habe dort arthrosische Veränderungen. Handelt es sich hier um eine Erstverschlechterung, da ja die Statik der Wirbelsäule beim tragen verändert wird oder ist es tatsächlich möglich, das ich nicht für diese Schuhe geeignet bin?"
Es handelt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um eine Erstverschlechterung, weil sich die Statik und Dynamik verändert. Dabei geht der Joya diesbezüglicher mit dem Träger viel sanfter vor als der MBT. Während der MBT durch seine „Schaukelkonstruktion“ extrem aufrichtet und dadurch die Statik sofort stark verändert, tut der Joya dies sanfter und langsamer. Dadurch ist sicher empfehlenswert, den Joya zu tragen statt dem MBT, weil bei diesem die Erstverschlechterung wahrscheinlich noch grösser wäre. Um die Erstverschlechterung zu minimieren, empfehlen wir, möglichst wenig zu stehen, dafür in der Wohnung an mehreren Tagen immer wieder bewusst 10-20 Minuten hin- und herzugehen, um sich an die neue Bewegung zu gewöhnen. Erst wenn das geschehen ist, sollte sie den Joya auch unbewusst bei Alltagsarbeiten tragen.


"Ich habe mir den Zero gekauft. Ich habe aber seit über 20 jahren auf jedem Schuh 8 mm Sohlenerhöhung rechts und nun das Gefühl, daass ich ohne Sohlenerhöhung nach rechts wegkippe. Was können Sie mir raten, soll ich ein Sohlenerhöhung draufmachen lassen und falls ja, von wem und mit welchem Material und Härtegrad?"
Ich gehe davon aus, dass Sie mit dem rechten Fuss nach aussen kippen. Falls ja, würde ich es zuerst mal ohne Erhöhung versuchen, denn diese Erhöhung haben sie ja, um die „Beinlängendifferenz“ auszugleichen. Vielleicht ist diese Differenz aber nur ein Beckenschiefstand, der sich durch die Dynamik des Joya mit der Zeit auflösen könnte. Versuchen sie ganz bewusst, gegen das Wegknicken zu kämpfen, indem sie den Fuss bei jedem Schritt aufrecht halten. Das mag am Anfang etwas mühsam sein, doch die Anfangsanstrengung lohnt sich. Falls sie auf diese Weise nach einiger Zeit starke Reaktionen (Schmerzen, Ziehen) spüren sollten, müssen sie den Joya in diesem Fall unbedingt ausziehen. Denn der Joya ist ein starkes Trainingsgerät für die ganze Biomechanik ihres Körpers. Ziehen sie ihn aber möglichst schnell wieder an, wenn die Reaktion vorüber ist. Bei mehrfachem Wechsel an- und ausziehen in Intervallen von mehreren Stunden löst sich das Problem so in den meisten Fällen ohne Erhöhung nach einigen Wochen von selbst, sodass sie den Joya dann immer ohne Erhöhung und ohne Reaktionen tragen können.

Falls diese Methode nicht klappen sollte, d.h. falls ihnen das bewusste Aufrichten des Fusses zu mühsam ist, können Sie es mit einer Erhöhung versuchen, bitte aber eine möglichst weiche. Das „Wegknicken“ werden sie aber auch damit nicht ganz lösen können, weil Joya ein Aktivsystem ist und darum den Fuss eben nicht passiv stützt wie ein normaler Schuh, sondern den Fuß gesund trainiert. Ein solcher Fuss weiss sich dann mit der Zeit selber zu stützen, was für die Gesundheit ihres ganzen Körpers langfristig ein großer Vorteil ist.

"Was könnte der Grund sein, dass beim Tragen des Joya's  die Fusssohle schmerzt?"
Schmerzen sind Warnsignale des Körpers, diese Entstehen bei:

- Bei ungesunden Belastungen (Überlastungen) gesunder Stukturen
- Bei gesunden Belastungen von kranken, geschwächten oder geschädigten Strukturen.
Die Belastung aller Strukturen (Skelett, Bänder, Muskeln, Sehnen) ist im Joya grundsätzlich optimaler als bei herkömmlichen Schuhen. Dennoch können beim tragen des Joya Schmerzen entstehen, nämlich wenn man im Joya zu lange geht/steht. Gesunde Strukturen halten viel grössere Belastungen aus, sind aber bei einer gewissen Tragdauer ebenfalls gefährdet, weil das Training im Joya einer Spitzensportbelastung entspricht. Es ist sehr wichtig, ein so großes Training langsam aufzubauen. Umso wichtiger ist dieser langsame Aufbau bei kranken, geschwächten oder geschädigten Strukturen wie Muskeldysbalancen, Muskelverkürzungen, Gelenksentzündungen, Abnützungserscheinungen, Muskelverspannungen etc. Wenn Schmerzen (Warnsignale) entstehen, heisst das grundsätzlich, die Intensität des Trainings zu reduzieren. D.h. mehr Pausen machen, den Joya häufig tragen aber evtl. nicht so viel am Stück.
Beim Fusssohlenschmerz gibt es viele Arten: Entzündungsschmerz, Muskelkrampf, Hautschmerz: Beim Hautschmerz muss man evtl. eine glatte, dünne Sohle einlegen, bei den andern Arten gilt die obige Empfehlung. Bei beiden ist gehen besser als Stehen oder wenn stehen, dann auch beim Stehen die Belastung von links nach rechts ständig wechseln oder Vor- und Rückschaukeln.

Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen mit Joya, wir freuen uns auf Ihr Feedback. Schreiben Sie uns: hallein@joya-cityshop.at

 

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